Neben den regulären Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung bieten Praxen ausgewählte Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) an. Dabei handelt es sich um medizinisch sinnvolle Zusatzleistungen, die nicht oder nicht in vollem Umfang von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden.
Das AnaBoard® ist eine digitale Plattform zur Patientenaufklärung in der Arztpraxis. Sie unterstützt Ärztinnen und Ärzte dabei, Aufklärungsbögen strukturiert zu nutzen, Gespräche zu dokumentieren und die Einwilligung der Patientinnen und Patienten rechtssicher festzuhalten.
Das AnaBoard® nutzt die etablierten Aufklärungsbögen von Thieme Compliance in digitaler Form.
Damit stehen medizinisch und rechtlich geprüfte Inhalte zur Verfügung, die Ärztinnen und Ärzte in ihrem Aufklärungsgespräch unterstützen und die Dokumentation standardisieren.
Nein.
Die Patientenaufklärung muss nach deutschem Recht mündlich durch den behandelnden Arzt oder eine entsprechend qualifizierte Person erfolgen. Schriftliche und digitale Unterlagen – wie die Aufklärungsbögen im AnaBoard® – ergänzen das Gespräch, können es aber nicht ersetzen.
Das AnaBoard® bildet die wesentlichen Schritte der Aufklärung digital ab:
Damit wird die Dokumentation vereinfacht und die Nachweisbarkeit der Aufklärung verbessert.
Typischerweise umfasst die Dokumentation mit AnaBoard®:
Der unterschriebene Bogen kann in das Praxissystem übernommen und für den Patienten zur Verfügung gestellt werden.
Ja, das sollte erfolgen.
Patientinnen und Patienten müssen Abschriften der Unterlagen erhalten, die sie im Zusammenhang mit Aufklärung oder Einwilligung unterschrieben haben. Über das AnaBoard® kann die Praxis Kopien bereitstellen – z.B. als Ausdruck oder in digitaler Form, je nach Einrichtung.
Eine ordnungsgemäße Aufklärung umfasst insbesondere:
Das AnaBoard® unterstützt, diese Inhalte strukturiert zu erfassen und sicherzustellen, dass wesentliche Punkte nicht vergessen werden.
Die Aufklärung muss rechtzeitig erfolgen, sodass der Patient genug Zeit für eine wohlüberlegte Entscheidung hat.
Bei geplanten Operationen sollte zwischen Aufklärung und Eingriff in der Regel ein angemessener zeitlicher Abstand liegen. AnaBoard® hilft, die Zeitpunkte der Aufklärung nachvollziehbar zu dokumentieren.
In Deutschland müssen medizinische Unterlagen – einschließlich Aufklärungsdokumentation – in der Regel mindestens 10 Jahre nach Abschluss der Behandlung aufbewahrt werden.
Das AnaBoard® unterstützt die revisionssichere Ablage und erleichtert die langfristige Nachvollziehbarkeit.
In der Regel nicht.
Das AnaBoard® ist ein Werkzeug der jeweiligen Praxis oder Klinik zur Organisation und Dokumentation der Aufklärung. Für Patientinnen und Patienten entstehen dadurch üblicherweise keine gesonderten Kosten. Die konkrete Handhabung kann jedoch von Einrichtung zu Einrichtung variieren.
Das AnaBoard®:
Das erhöht die Patientensicherheit und stärkt das Vertrauen in die Behandlung.
AnaBoard® wird unter Beachtung der geltenden datenschutzrechtlichen Vorgaben betrieben.
Gesundheitsdaten werden vertraulich behandelt und nur im Rahmen der medizinischen Behandlung verwendet. Die technischen und organisatorischen Maßnahmen zum Datenschutz richten sich nach den gesetzlichen Anforderungen und den Vereinbarungen mit der jeweiligen Einrichtung.
Das AnaBoard® richtet sich insbesondere an:
Überall dort, wo Aufklärung über diagnostische oder therapeutische Maßnahmen erforderlich ist, kann das AnaBoard® Prozesse vereinheitlichen und digitalisieren.