Bei der digitalen Anamnese erfassen Patient:innen Angaben zu ihrer Krankengeschichte, aktuellen Beschwerden, Medikamenten, Allergien und weiteren relevanten Informationen elektronisch statt auf Papier.
Die Erfassung kann direkt in der Arztpraxis – beispielsweise auf einem Tablet – oder bereits vor dem Termin online von zu Hause aus erfolgen. Die Angaben stehen dem Praxisteam anschließend strukturiert zur weiteren Verarbeitung und Dokumentation zur Verfügung.
Mit AnaBoard® lassen sich individuelle Anamnesebögen digital bereitstellen und an die Abläufe, Fachrichtungen und Anforderungen Ihrer Praxis anpassen.
Die Anamnese ist ein wesentlicher Bestandteil der medizinischen Versorgung. Sie umfasst die strukturierte Erhebung von Informationen, die für die Diagnostik, Behandlung und weitere Betreuung von Patient:innen relevant sein können.
Dazu gehören – abhängig von Fachrichtung und Behandlungsanlass – beispielsweise:
Die erhobenen Informationen helfen Ärzt:innen und medizinischem Fachpersonal, sich auf das Gespräch vorzubereiten und die weitere Versorgung gezielt zu planen.
Eine digitale Anamnese folgt grundsätzlich demselben Ablauf wie ein klassischer papierbasierter Anamnesebogen. Der Unterschied besteht darin, dass die Angaben elektronisch und strukturiert erfasst werden.
Der typische Ablauf sieht wie folgt aus:
1. Anamnesebogen bereitstellen
Die Praxis stellt den passenden digitalen Fragebogen zur Verfügung. Dies kann direkt vor Ort im Wartezimmer, über einen QR-Code oder vorab über einen Einladungslink erfolgen.
2. Angaben digital erfassen
Patient:innen beantworten die für sie relevanten Fragen auf einem Tablet, Smartphone oder Computer. Durch eine übersichtliche und geführte Darstellung können die Angaben Schritt für Schritt erfasst werden.
3. Vollständigkeit unterstützen
Pflichtfelder, Auswahllisten und dynamische Folgefragen helfen dabei, dass wichtige Angaben nicht versehentlich ausgelassen werden. So können Fragebögen an den jeweiligen Behandlungsanlass und die Fachrichtung angepasst werden.
4. Informationen strukturiert bereitstellen
Nach Abschluss der Anamnese stehen die Angaben der Praxis zur Verfügung. Je nach technischer Infrastruktur und Projektumfang können die Daten zur weiteren Verarbeitung an bestehende Systeme übergeben werden.
Die Digitalisierung der Anamnese kann Prozesse in der Arztpraxis vereinfachen und die Qualität der Datenerfassung verbessern.
Vorteile für Ärzt:innen
Vorteile für das Praxisteam
Vorteile für Patient:innen
Digitale Anamnesebögen können flexibel in bestehende Praxisabläufe integriert werden.
In der Praxis können Patient:innen den Fragebogen beispielsweise im Wartezimmer auf einem bereitgestellten Tablet ausfüllen. Das ist besonders praktisch, wenn die Anamnese unmittelbar vor dem Termin erhoben oder aktualisiert werden soll.
Online vor dem Termin können Patient:innen ihre Angaben bereits zu Hause erfassen. Die Praxis erhält die benötigten Informationen frühzeitig und kann sich besser auf den bevorstehenden Termin vorbereiten. Gleichzeitig lässt sich die Zeit an Anmeldung und im Wartebereich reduzieren.
Nicht jede Praxis benötigt dieselben Fragen und Prozesse. Eine hausärztliche Praxis hat andere Anforderungen als eine orthopädische, kardiologische oder kinderärztliche Einrichtung.
Mit digitalen Formularen können Anamnesebögen individuell gestaltet werden, beispielsweise durch:
So erhält jede Praxis genau die Informationen, die für ihre Abläufe und die jeweilige Behandlung relevant sind.
Die digitale Anamnese konzentriert sich auf medizinisch relevante Informationen zur Krankengeschichte, zu Beschwerden und zu weiteren Angaben, die für die Behandlung bedeutsam sein können.
Die digitale Patientenaufnahme kann darüber hinaus weitere organisatorische Prozesse umfassen, zum Beispiel:
Eine digitale Anamnese kann somit ein zentraler Bestandteil einer umfassenden digitalen Patientenaufnahme sein.
Bei einer digitalen Anamnese werden sensible Gesundheitsdaten verarbeitet. Deshalb ist eine sichere und nachvollziehbare technische Umsetzung besonders wichtig.
AnaBoard® unterstützt die digitale Erfassung innerhalb der vorhandenen Praxisinfrastruktur. Die konkrete Datenübertragung, Speicherung und Systemanbindung wird dabei anhand der bestehenden technischen Umgebung und der Anforderungen des jeweiligen Projekts geplant.
Nach der Übertragung können die auf dem AnaBoard® erfassten Eingaben wieder gelöscht werden. So wird der digitale Prozess an die Datenschutz- und Sicherheitsanforderungen Ihrer Praxis angepasst.
Digitale Anamnesebögen können in unterschiedlichen medizinischen Einrichtungen eingesetzt werden, darunter:
Die Inhalte der Formulare können jeweils an Fachgebiet, Patientengruppe und organisatorischen Ablauf angepasst werden.
Ja. Patient:innen können einen digitalen Anamnesebogen vor dem Termin über einen Einladungslink auf dem Smartphone, Tablet oder Computer ausfüllen.
Nein. Die digitale Anamnese kann je nach Umsetzung direkt über einen Webbrowser genutzt werden. Eine Installation durch die Patient:innen ist nicht erforderlich.
Ja. Die Fragen, Inhalte, Reihenfolgen und Pflichtfelder können an die Fachrichtung, den konkreten Behandlungsanlass und die Abläufe Ihrer Praxis angepasst werden.
Die Möglichkeiten der Datenübergabe richten sich nach Ihrer vorhandenen Praxissoftware, technischen Infrastruktur und dem vereinbarten Projektumfang. Die konkrete Anbindung wird vorab geprüft und geplant.
Ja. Die digitale Anamnese kann weiterhin durch das Praxisteam begleitet werden. Zusätzlich kann der Fragebogen direkt vor Ort auf einem bereitgestellten Gerät ausgefüllt werden.
AnaBoard® unterstützt Arztpraxen, MVZ und Kliniken dabei, Anamnesebögen digital, individuell und strukturiert umzusetzen. Patient:innen können ihre Angaben vor Ort oder online von zu Hause erfassen. Die Praxis erhält die Informationen übersichtlich und passend zu ihren Prozessen.
Gerne zeigen wir Ihnen in einer persönlichen Demonstration, wie AnaBoard® in Ihrer Einrichtung eingesetzt werden kann.
oder schreiben Sie uns an vertrieb@anaboard.de.